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FAKTEN und Gerüchte

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  • Gerücht: Für die Stammzellenspende muss Rückenmark übertragen werden

    Fakt: Im Rückenmark sind zwar auch die benötigten Stammzellen vorhanden, eine Übertragung von Rückenmark wäre aber viel zu riskant. Die klassische Methode ist daher eine Entnahme von Knochenmark aus dem Beckenknochen. Seit einiger Zeit können die Stammzellen auch durch eine Art Blutwäsche aus dem Blut entnommen werden. Da diese Methode wesentlich unkomplizierter ist, werden Knochenmarkentnahmen kaum noch durchgeführt.


  • Gerücht: Der Spender muss mehrere Tage in ein Krankenhaus

    Fakt: Da das Knochenmark in einem operativen Eingriff unter Vollnarkose durchgeführt wird, muss der Spender hierfür drei Tage in ein Krankenhaus. Im Gegensatz dazu wird die sogenannte periphere Stammzellenentnahme komplett ambulant durchgeführt: In der Woche vor der Spende wird dem Spender täglich ein körpereigenes Hormon injiziert, daß dem Körper eine Art Grippe vortäuscht. Dadurch erzeugt der Körper zusätzliche Stammzellen, um die "Grippe" zu bekämpfen. In einer Art Blutwäsche werden dann diese Stammzellen aus dem Blut herausgefiltert. In Einzelfällen kann eine zweite Blutwäsche erforderlich werden, wenn beim ersten Mal nicht genug Stammzellen entnommen werden konnten.


  • Gerücht: Stammzellenspenden sind riskant für den Spender

    Fakt: Bei der klassischen Knochenmarkentnahme gibt es außer dem üblichen Narkoserisiko keine bekannten Nebenwirkungen. Bei der Stammzellentransplantation hat der Spender in der Zeit, in der er die vorbereitenden Injektionen erhält, die Auswirkungen einer Grippe (Kopf- und Gliederschmerzen, etc.). Diese Wirkungen lassen nach, wenn die Injektionen abgesetzt sind. Andere Nebenwirkungen sind nicht bekannt.


  • Gerücht: Wer als Spender nicht in Frage kommt, kann nicht helfen:
    Fakt: JEDER KANN HELFEN. Mit Geldspenden, Besuch von Benefiz-Aktionen, etc.

Wie genau das geht, lesen Sie hier

 

© 2001 Arbeitskreis "Hilfe für Lisa", alle Rechte vorbehalten.
eMail: info@hilfe-fuer-lisa.de


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