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PERSÖNLICHES
Lisa ist wieder zuhause!
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| Hoffnung für Lisa! |
01.10.2001: Lisa ist inzwischen seit gut einem Monat nicht mehr
dauerhaft in der MHH, sondern lebt wieder zuhause. Ihr Immunsystem ist noch
immer schwach und sie muß bei Infektionen noch in die MHH zur Behandlung,
aber sie ist eindeutig auf dem Weg der Besserung und auch ihr Lebensmut kehrt wieder zurück.
Als Faustregel für die Dauer der kritischen Phase nach der Transplantation gilt allgemein
ein Zeitraum von 100 Tagen. Aus Anlaß des Endes dieses Zeitraums findet am
27.10.2001 ein Dankeschön-Fest in der Lindhorster Mehrzweckhalle statt. Mehr dazu unter
Aktionen.
04.08.2001: Heute hat Lisas Körper begonnen, selbständig weiße Blutkörperchen
zu bilden und somit wieder ein eigenes Immunsystem aufzubauen.
16.07.2001: Nach langem Hoffen und Beten erreicht uns nun doch endlich die frohe
Botschaft: Lisa wurden heute die neuen Stammzellen übertragen!!!!
Wie berichtet, wurde bei dem gefundenen Stammzellspender
eine Blutinfektion aufgrund eines Zeckenbisses festgestellt. Diese wurde mehrere
Wochen lang ausgiebig behandelt und letztendlich kuriert. Alle weiteren Tests
verliefen positiv, so daß ihm heute Vormittag unter Vollnarkose Knochenmark aus
dem Beckenknochen entnommen werden konnte. Daraus wurden dann die Stammzellen
herausgefiltert, so daß um 18:45 Uhr die eigentliche Transfusion stattfinden konnte.
Lisas Reaktion nach der Übertragung: "Was, das war schon alles?"
Lisa hat die Übertragung gut überstanden und es geht ihr den Umständen entsprechend gut.
Jetzt heißt es Daumen drücken, daß Lisas Körper die neuen Stammzellen annimt und selbsttätig
anfängt, weiße Blutkörperchen zu bilden und daß Lisa die Zeit, in der sich ihr Immunsystem,
das für die Übertragung völlig zerstört wurde, wieder neu bilden muß, gut übersteht.
Sie liegt jetzt in der Transplantationsabteilung der Medizinischen Hochschule Hannover
in einem Reinstraum, der nur von den Eltern, den Ärzten und dem Pflegepersonal in
speziellen keinfreien Schutzanzügen betreten werden darf, um eine Infektionsgefahr
weitgehend auszuschließen.
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